Adrenalin pur: Unser Tag im Freizeitpark an der Küste
Gestern haben wir die toskanische Küste für ein ganz besonderes Abenteuer besucht: einen Tag voller Nervenkitzel und Wasserspaß im Freizeitpark Cavallino Matto.

Gestern haben wir mal etwas ganz anderes gemacht. Nach all den kulturellen Ausflügen und entspannten Stunden, die wir hier in Montaione und der näheren Umgebung verbracht haben, spürten wir alle, besonders die Kinder, den Wunsch nach ein bisschen mehr Action und Nervenkitzel. Also haben wir uns entschieden, einen Tag an die Mittelmeerküste zu fahren, genauer gesagt zu einem Freizeitpark, der etwa anderthalb Stunden von unserer Unterkunft entfernt liegt. Die Vorfreude war riesig, und schon auf dem Weg über die malerischen Landstraßen durch die toskanische Landschaft, die wir inzwischen so gut kennen, spürten wir die kribbelige Aufregung der Kinder auf der Rückbank. Die Sonne strahlte schon hoch am Himmel, und wir wussten, dass uns ein heißer, aber hoffentlich unvergesslicher Tag bevorstand.
Ankunft im Vergnügen: Cavallino Matto
Als wir im Freizeitpark Cavallino Matto ankamen, empfing uns sofort eine lebhafte Atmosphäre. Bunte Fahrgeschäfte ragten in den azurblauen Himmel, fröhliche Musik erfüllte die Luft und aus allen Ecken hörte man das Lachen und manchmal auch die begeisterten Schreie der Besucher. Eine leichte Meeresbrise, die vom nahen Mittelmeer herüberwehte, sorgte zum Glück für eine willkommene Abkühlung. Wir waren bereit, uns ins Getümmel zu stürzen und haben dort so ziemlich jedes Fahrgeschäft ausprobiert, das uns ins Auge fiel und uns herausforderte.
Nur eine Attraktion haben wir ausgelassen: Die Achterbahn mit dem Looping, bei der man im Stehen fährt. Das war uns dann doch eine Spur zu wagemutig, und wir haben mit großem Respekt den Mutigen zugeschaut, die sich in die Höhe schrauben ließen und kopfüber durch die Loopings rasten. Um uns erst einmal abzukühlen und für den Adrenalinkick zu stärken, gab es als Erstes einen eiskalten Slush für jeden von uns – ein absolutes Muss bei einem solchen Ausflug, das sofort für gute Laune und den nötigen Zuckerschub sorgte.
Höhenflüge und nasse Überraschungen
Mama und die beiden Kinder waren kaum zu bremsen. Sie stürzten sich von einem Abenteuer ins nächste und probierten alles aus, was der Park zu bieten hatte. Besonders begeistert waren sie vom großen Turm, dem Shocking Tower, der sie in schwindelerregende Höhen katapultierte und dann im freien Fall wieder nach unten sausen ließ. Die Anspannung vor dem Fall, das Herzklopfen in der Magengegend und dann der laute Schrei beim Sturz – das war ein echtes Erlebnis! Von ganz oben hatten sie eine wirklich super Aussicht über den gesamten Park, die grünen Pinienwälder, die sich bis zum Horizont erstreckten, und das glitzernde Mittelmeer in der Ferne. Ein atemberaubender Anblick, den sie uns später begeistert schilderten.
Bei der Hitze waren die Wasserfahrgeschäfte natürlich besonders beliebt. Die Wildwasserbahn, das Colorado Boat, schlängelte sich schön durch eine künstliche Landschaft und wartete mit einigen ordentlichen Schussfahrten auf, die ordentlich Wasser aufwirbelten. Hier hatten alle riesigen Spaß! Bei einer der Fahrten kam unser kleiner Sohn tatsächlich pitschnass heraus, als hätte er gerade ein Bad genommen – sein Shirt klebte am Körper und seine Haare tropften. Zum Glück gab es im Park einen riesigen Föhn – eine Art begehbarer Trockner, in den man sich stellen konnte, um wieder einigermaßen trocken zu werden. Das war fast schon eine Attraktion für sich und sorgte für viele Lacher, als er wie ein nasser Pudel darin stand und sich durchpusten ließ.
Papas ruhigere Tour
Papa ist da etwas wählerischer und hat es ruhiger angehen lassen, aber ein paar Fahrten hat er sich natürlich nicht nehmen lassen. Besonders gefallen hat ihm der wilde Autoscooter, wo sich die Fahrzeuge nicht nur gegenseitig anrempelten, sondern auch noch um die eigene Achse drehten und dann im Kreis fuhren – ein echtes Chaos und Riesenspaß, der ihn an seine Jugend erinnerte! Außerdem ist er noch die „Welle“ gefahren, eine Art Schaukel, die ein ähnliches Gefühl vermittelt wie eine Fahrt, die wir aus einem Park in Polen kennen, und immer wieder für ein kribbeliges Gefühl im Bauch sorgt, wenn man in den höchsten Punkt schwingt. Und natürlich durfte die klassische Schiffschaukel, die Gold Mine, nicht fehlen, die einen immer höher in die Luft schwingt und ein Gefühl von Schwerelosigkeit vermittelt, bevor sie wieder sanft nach unten gleitet. Auch wenn er nicht alle Achterbahnen mitmachte, hatte auch Papa seinen Spaß und genoss die gute Stimmung.
Ausklang eines aufregenden Tages
Gegen 16:00 Uhr spürten wir dann, dass so ein Tag voller Adrenalin, Lärm und vielen Eindrücken ganz schön müde macht. Die Beine waren schwer, die Stimmen heiser vom vielen Lachen und Rufen. Wir machten uns auf den Rückweg Richtung unserer Unterkunft in Montaione. Die Fahrt zurück war ruhiger als die Hinfahrt; die Kinder schlummerten erschöpft, während wir Erwachsenen die Eindrücke des Tages Revue passieren ließen. Unterwegs meldete sich dann der große Hunger, und da wir uns nach all dem Trubel etwas Schnelles und Unkompliziertes wünschten, gab es einen spontanen Stopp bei McDonald’s. Manchmal muss es eben einfach so sein, auch wenn die toskanische Küche sonst unsere Herzen erobert hat. Es war der perfekte, unkomplizierte Abschluss für einen ereignisreichen Tag, bevor wir uns auf die letzten Kilometer machten.
Zurück in unserer Ferienwohnung fielen wir müde, aber glücklich ins Bett. Es war ein Tag voller Lachen, Schreien vor Freude und unvergesslicher Momente. Manchmal braucht man eben eine kleine Abwechslung von der idyllischen Ruhe der toskanischen Hügel, und dafür war der Freizeitpark Cavallino Matto genau das Richtige. Es hat uns gezeigt, wie vielfältig die Toskana sein kann und dass es neben Kultur und Kulinarik auch Raum für puren Familienspaß gibt.
Unsere Ausrüstungstipps
Das haben wir auf dieser Tour dabeigehabt und können es empfehlen.

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Auf den Hügeln gibt es kaum Schatten. Ein faltbarer Hut mit breiter Krempe war im Juli unser meistgenutztes Ausrüstungsteil.
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Das Licht über den Weizenfeldern ist gleißend hell. Eine polarisierte Brille nimmt die Blendung beim Fahren spürbar heraus.
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Zwischen Mai und September reicht LSF 30 kaum aus. Wir nehmen eine kleine Tube für den Rucksack und eine große für die Unterkunft mit.
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